Auszüge aus Sahih Al-Bucharyy

Auszüge aus Sahih Al-Bucharyy
aus dem Arabischen übertragen und kommentiert von Abu-r-Rida’ Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rassoul

Buchbestellung und Preisliste: www.Muslim-Buch.de
ISBN: 3-8217-0112-9
Verlag: Islamische Bibliothek, 924 Seiten, Hardcover DIN A4

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Kapitel: Der Handel 

Hadithe Gesamtanzahl: 27      Angezeigt: 1-10 


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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „über die Menschen wird eine Zeit kommen, in der es dem einen gleichgültig sein wird, ob er seinen Erwerb aus einer erlaubten (halal) oder aus einer unerlaubten (haram) Quelle erzielte.“

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2059]


`A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, kaufte von einem Juden Lebensmittel auf Kredit und ließ bei ihm sein eisernes Panzerhemd als Pfand zurück.“ (*Siehe Hadith Nr. 2509)

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2068]


Al-Miqdam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Niemals hat einer etwas besseres verzehrt als eine Nahrung, die er aus dem Arbeitslohn seiner Hände erwarb. Und David, der Prophet Allahs, Allahs Friede auf ihm, ernährte sich von dem Arbeitslohn seiner Hände.“

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2072]


Dschabir Ibn `Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Allah möge Sich eines Menschen erbarmen, der mit den Menschen freundlich umgeht, wenn er verkauft, kauft oder eine Forderung stellt.“

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2076]


Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Es gab einen Händler, der den Menschen seine Ware auf Kredit verkaufte und wenn er einen in Not geratenen Menschen sah, sagte er zu seinen Gehilfen: „Erlasset ihm seine Schulden, möge Allah uns auch unsere Schuld erlassen!“ Da erließ ihm Allah seine Schuld.“

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2078]


Hakim Ibn Hizam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Der Käufer und der Verkäufer haben immer solange die freie Entscheidung, bis sie sich voneinander trennen. ... Wenn sie miteinander wahrhaftig und ehrlich waren, so ist das zwischen ihnen abgewickelte Geschäft segensreich geworden und wenn sie etwas verschwiegen oder gelogen hatten, so ist jeglicher Segen von ihrem Geschäft abgeschnitten.“

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2079]


`A´ischa Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: „Als die letzten Verse der (2.) Sura Al-Baqara offenbart wurden, rezitierte sie der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, in der Moschee und verbot anschließend den Handel mit dem Alkohol.“

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2084]


Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: „Das Schwören wegen einer Ware ist Heuchelei und vernichtend für den Segen.“

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2087]


`Abdullah Ibn Abi Aufa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass ein Mann einen Verkaufsstand auf dem Markt erstellte und beim Feilbieten seiner Ware bei Allah schwor, dass er dafür weniger Geld verlange, als was er dafür zahlte, um einen von den Muslimen in seine Verkaufsfalle zu locken. Darauf wurde der folgende Qur`an-Vers (3:77) offenbart: „Wahrlich, diejenigen, welche ihren Bund mit Allah und ihre Eide um einen geringen Preis verkaufen...“

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2088]


Chabbab berichtete: „Ich war Schmied in der Dschahiliyya und hatte eine Forderung an Al'asi Ibn Wa'il. Als ich ihn aufsuchte, um meine Forderung an ihn zu stellen, sagte er zu mir: „Ich werde dir solange nichts geben, bis du Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, verleugnest!“ Ich erwiderte: „Ich werde ihn nicht verleugnen, bis Allah dich sterben läßt und wiedererweckt.“ Er sagte: „Dann warte solange ab, bis ich sterbe und wiedererweckt werde denn bis dahin werde ich Vermögen und Kinder erhalten, dann werde ich dir die Schuld zurückzahlen!“ Darauf wurde der folgende Qur`an -Vers (19:77f.) offenbart: „Hast du wohl den gesehen, der Unsere Zeichen leugnet und spricht: „Ganz gewiß werde ich Vermögen und Kinder erhalten?“ Hatte er denn Zugang zum Verborgenen oder hat er vom Allerbarmer ein Versprechen entgegengenommen?““

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2091]



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Sahih Al-Bucharry Component v. 1.0.3  © 2005 by Idris Ibn Muhammad

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