| Auszüge aus Sahih Al-Bucharyy | ||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
| |||||||||||||||||||||||||||||
| Home | Sahih Al-Bucharyy Index | ||||||||||||||||||||||||||||||
|
Kapitel: Die Heirat (Nikah) |
Sahl Ibn Sa`d berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn es etwas davon (schlechten Vorzeichen) in einer Sache geben würde, dann nur im Zusammenhang mit einer Frau, mit einem Wohnhaus und mit einem Pferd.“ (Siehe Hadith Nr. 5093 und 5094) [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5095] | Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Ich habe nach mir keine Versuchung hinterlassen, die den Männern schädlicher wäre, als die Frauen!“ [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5096] | `A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, trat bei mir ein, während sich ein Mann bei mir befand. Es sah durch sein verändertes Gesicht so aus, als ob er so etwas nicht gern hätte. Ich sagte zu ihm: „Er ist doch mein Bruder (durch die Rada`a*).“ Der Prophet erwiderte: „Seht richtig, wer eure Brüder sind denn die Rada`a* ist nur durch stillen des Hungers (= MaDscha`a**).“ (*Auf Grund der Rada`a (=das Stillen) entsteht eine Milchgeschwisterschaft, durch welche die Heirat unter derartigen Geschwistern nicht zulässig ist. **Die MaDscha`a bedeutet, dass das Stillen den Hunger des Kindes regelmäßig beseitigt, nicht nur vorübergehend, sondern für eine längere Dauer, so daß sein Körper davon beeinflußt wird. Siehe die darauffolgenden Hadithe ) [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5102] | `A´ischa berichtete: „Aflah, Bruder des Abu-l-Qu`ais, kam zu mir und bat um Einlaß. Dieser war mein Onkel auf Grund der Rada`a, nachdem die Offenbarung über die Schleierpflicht herabgesandt wurde. Ich verwehrte ihm den Einlaß, bis der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam. Als ich ihm von dem erzählte, was ich getan habe, befahl er mir, dass ich ihm (den Eintritt) erlaube.“ (Vgl. Hadith Nr. 5102 und die Anmerkung dazu) [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5103] | Dschabir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot es, dass die Frau einen Mann heiratet, der mit ihrer Tante mütterlicherseits oder väterlicherseits verheiratet ist.“ (Siehe Hadith Nr.5109) [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5108] | Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Ein Mann darf nicht gleichzeitig mit einer Frau und ihrer Tante mütterlicherseits oder väterlicherseits verheiratet sein.“ (Siehe Hadith Nr. 5108) [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5109] | Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot den Schigar. Und Schigar ist, wenn ein Mann seine Tochter einem anderen Mann mit der Bedingung zur Frau gibt, dass dieser ihm auch seine Tochter zur Ehefrau gibt, und daß die Aufhebung einer Zahlung des Brautgeldes auf Gegenseitigkeit beruht.“ [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5112] | `Alyy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ibn `Abbas, dass zur Zeit der Schlacht von Chaibar, der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Zeitehe (Mut`ah)* und das Fleisch der zahmen Esel zum Verzehr verbot.“ (Diesen Hadith wollen wir gern denjenigen vorhalten, bei denen die Mut`ah immer noch Gültigkeit hat, obwohl die überlieferung von `Alyy Ibn Abi Talib, Allahs Wohlgefallen auf ihm, bei ihnen eine zuverlässige Quelle ist vgl. dazu Hadith Nr. 5523) [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5115] | Thabit Al-Bunanyy berichtete: „Ich war bei Anas, während seine Tochter auch bei ihm war. Anas erzählte uns folgendes: „Eine Frau kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bot sich ihm (für die Ehe mit ihm) an. Sie sagte zu ihm:"O Gesandter Allahs, hast du Verlangen nach mir?“ Die Tochter von Anas sagte: „Wie gering ist ihre Scham! Du Schande!“ Anas erwiderte: „Sie ist besser als du denn sie begehrte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bot sich ihm deshalb an.““ [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5120] | Sahl Ibn Sa`d berichtete: „Eine Frau bot sich dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, (für die Ehe mit ihm) an. Darauf sagte ein Mann zu ihm: „O Gesandter Allahs, gib sie mir zur Frau!“ Der Prophet fragte ihn: „Was bietest du ihr (als Brautgabe) an?“ Er sagte: „Ich habe nichts.“ Der Prophet sagte zu ihm: „Geh und suche einen Ring, sei dieser auch aus Eisen!“ Der Mann ging dann, kam aber zurück und sagte: „Nein, bei Allah! Nichts habe ich gefunden, nicht einmal einen Ring aus Eisen. Aber hier ist mein Lendentuch, von dem sie die Hälfte besitzen kann.“ Der Mann besaß aber kein Oberkleid dazu, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihm: „Was soll die Frau mit deinem Lendentuch machen?: Wenn du es anhast, so hat sie nichts auf ihrem Leibe und wenn sie es anhat, hast du selbst nichts auf deinem Leibe. Der Mann setzte sich, und als es aber lange dauerte, stand er auf. Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihn nochmal sah, rief er ihn zu sich und sagte zu ihm: „Was hast du vom Qur´an (auswendig gelernt?)“ Der Mann sagte: „Ich behalte noch die Surah Soundso und die Surah Soundso.“ Er nannte ihm dann mehrere Suren. Da sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihm: „Wir geben sie dir (zur Ehefrau) für das, was du von dem Qur´an behalten hast.“ (Siehe Hadith Nr.5126, sowie die Anmerkung zum Hadith Nr.5125) [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5121] | |
| Qur´anwissenschaft |
| Qur´an (Koran) |
| Lerne Arabisch |