Kapitel 37
Ausgeben des Liebsten und Besten
Qur’an: Allah, der Erhabene, spricht:
"Niemals werdet ihr Frömmigkeit erlangen, ehe ihr nicht von dem spendet,
was ihr liebt..." (3:92)
"Oh die ihr glaubt, spendet von den guten Dingen, die ihr erworben habt,
und von dem, was Wir für euch aus der Erde hervorgebracht haben, und
sucht nicht das Schlechte davon aus, um es zu spenden, wo ihr es doch
selbst nicht nehmen würdet, es sei denn ihr würdet ein Auge dabei
zudrücken. Und wisst, dass Allah Sich selbst genügend ist, des Lobes
würdig." (2:267)
Anas (r) berichtet, dass Abu Talha (r) der reichste unter den
Ansar in Medina war, was Landbesitz und Dattelgärten angeht. Seinen
Garten Bairahq`, der direkt gegenüber der Moschee des Propheten (s) lag,
mochte er am liebsten von all seinen Besitzungen. Der Prophet (s) pflegte
seinen Garten zu besuchen und dessen süßes Wasser zu trinken. Als der
Qur’anvers "Niemals werdet ihr Frömmigkeit erlangen, ehe ihr nicht von
dem spendet, was ihr liebt." (Sure 3:92) offenbart wurde, ging Abu Talha
(r) zum Gesandten Allahs (s) und sagte: "Oh Gesandter Allahs! Allah hat
dir diesen Qur’anvers herabgesandt: "Niemals werdet ihr Frömmigkeit erlangen, ehe ihr nicht von dem spendet, was ihr liebt", und der Besitz, den ich am meisten liebe, ist Bairahq`. Daher biete ich ihn als Sadaqa für Allah, den Erhabenen, an und erhoffe nur Gutes und Belohnung von Ihm. Du magst darüber verfügen, wie Allah dich leitet." Der Prophet (s) sagte:
"Nun, dies ist ein sehr ertragreicher Besitz, dies ist ein sehr ertragreicher
Besitz. Ich habe gehört, was du gesagt hast, und ich meine, du solltest ihn
unter deinen Verwandten aufteilen." Abu Talha (r) sagte: "Ich werde es tun, oh Gesandter Allahs!" Und er teilte jenen gewaltigen Palmenhain
(Bairahq`) unter seinen Verwandten und den Nachkommen seines Onkels
väterlicherseits auf. (Al-Bukhari und Muslim) |