Der edle Qurʾān

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Der Qurʾān ist Allahs, des Erhabenen, in arabischer Sprache offenbartes, nicht erschaffenes und durch Rezitation verehrtes Wort, das Allah Seinem Propheten Muhammad durch den Engel Gabriel offenbarte. Und so kann nicht irgendeine Übersetzung seiner Bedeutung „Qurʾān” genannt werden, wie genau die Übersetzung auch sein mag. Die hier angebotene Übersetzung seiner Bedeutungen in die deutsche Sprache stammt von ʿAbdullah Frank Bubenheim und Dr. Nadeem Elyas.

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Die Frauen (an-Nisāʾ) 4

Anzahl Verse: 176   ||  Angezeigt: 1 - 10

Klassifikation: medinensisch || Chronologische Anordnung: 92

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بِسْمِ ٱللَّهِ ٱلرَّحْمَـٰنِ ٱلرَّحِيمِ

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.


يَـٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمُ ٱلَّذِى خَلَقَكُم مِّن نَّفْسٍ وَٲحِدَةٍ وَخَلَقَ مِنْهَا زَوْجَهَا وَبَثَّ مِنْهُمَا رِجَالاً كَثِيرًا وَنِسَآءً‌ۚ وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَ ٱلَّذِى تَسَآءَلُونَ بِهِۦ وَٱلْأَرْحَامَ‌ۚ إِنَّ ٱللَّهَ كَانَ عَلَيْكُمْ رَقِيبًا (١)

yā-ʾayyuhă n-nāsu ttaqū rabbakumu llaḏī ḫalaqakum min nafsin wāḥidatin wa-ḫalaqa minhā zawǧahā wa-baṯṯa minhumā riǧālan kaṯīran wa-nisāʾan wa-ttaqŭ llāha llaḏī tasāʾalūna bihī wa-l-ʾarḥāma ʾinna llāha kāna ʿalaykum raqīban (4:1)

O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch aus einem einzigen Wesen schuf, und aus ihm schuf Er seine Gattin und ließ aus beiden viele Männer und Frauen sich ausbreiten. Und fürchtet Allah, in Dessen (Namen) ihr einander bittet, und die Verwandtschaftsbande. Gewiss, Allah ist Wächter über euch. (4:1)



وَءَاتُواْ ٱلْيَتَـٰمَىٰٓ أَمْوَٲلَهُمْ‌ۖ وَلَا تَتَبَدَّلُواْ ٱلْخَبِيثَ بِٱلطَّيِّبِ‌ۖ وَلَا تَأْكُلُوٓاْ أَمْوَٲلَهُمْ إِلَىٰٓ أَمْوَٲلِكُمْ‌ۚ إِنَّهُۥ كَانَ حُوبًا كَبِيرًا (٢)

wa-ʾātŭ l-yatāmā ʾamwālahum wa-lā tatabaddalŭ l-ḫabīṯa bi-ṭ-ṭayyibi wa-lā taʾkulū ʾamwālahum ʾilā ʾamwālikum ʾinnahū kāna ḥūban kabīran (4:2)

Und gebt den Waisen ihren Besitz und tauscht nicht Schlechtes mit Gutem aus und zehrt nicht ihren Besitz zu eurem Besitz hinzu. Das ist gewiß ein schweres Vergehen. (4:2)



وَإِنْ خِفْتُمْ أَلَّا تُقْسِطُواْ فِى ٱلْيَتَـٰمَىٰ فَٱنكِحُواْ مَا طَابَ لَكُم مِّنَ ٱلنِّسَآءِ مَثْنَىٰ وَثُلَـٰثَ وَرُبَـٰعَ‌ۖ فَإِنْ خِفْتُمْ أَلَّا تَعْدِلُواْ فَوَٲحِدَةً أَوْ مَا مَلَكَتْ أَيْمَـٰنُكُمْ‌ۚ ذَٲلِكَ أَدْنَىٰٓ أَلَّا تَعُولُواْ (٣)

wa-ʾin ḫiftum ʾallā tuqsiṭū fĭ l-yatāmā fa-nkiḥū mā ṭāba lakum mina n-nisāʾi maṯnā wa-ṯulāṯa wa-rubāʿa fa-ʾin ḫiftum ʾallā taʿdilū fa-wāḥidatan ʾaw mā malakat ʾaymānukum ḏālika ʾadnā ʾallā taʿūlū (4:3)

Und wenn ihr befürchtet, nicht gerecht hinsichtlich der Waisen zu handeln, dann heiratet, was euch an Frauen gut scheint, zwei, drei oder vier. Wenn ihr aber befürchtet, nicht gerecht zu handeln, dann (nur) eine oder was eure rechte Hand besitzt. Das ist eher geeignet, dass ihr nicht ungerecht seid. (4:3)



وَءَاتُواْ ٱلنِّسَآءَ صَدُقَـٰتِهِنَّ نِحْلَةً‌ۚ فَإِن طِبْنَ لَكُمْ عَن شَىْءٍ مِّنْهُ نَفْسًا فَكُلُوهُ هَنِيٓــًٔا مَّرِيٓــًٔا (٤)

wa-ʾātŭ n-nisāʾa ṣaduqātihinna niḥlatan fa-ʾin ṭibna lakum ʿan šayʾin minhu nafsan fa-kulūhu hanīʾan marīʾan (4:4)

Und gebt den Frauen ihre Morgengabe als Geschenk. Wenn sie für euch aber freiwillig auf etwas davon verzichten, dann verzehrt es als wohlbekömmlich und zuträglich. (4:4)



وَلَا تُؤْتُواْ ٱلسُّفَهَآءَ أَمْوَٲلَكُمُ ٱلَّتِى جَعَلَ ٱللَّهُ لَكُمْ قِيَـٰمًا وَٱرْزُقُوهُمْ فِيهَا وَٱكْسُوهُمْ وَقُولُواْ لَهُمْ قَوْلاً مَّعْرُوفًا (٥)

wa-lā tuʾtŭ s-sufahāʾa ʾamwālakumu llatī ǧaʿala llāhu lakum qiyāman wa-rzuqūhum fīhā wa-ksūhum wa-qūlū lahum qawlan maʿrūfan (4:5)

Und gebt nicht den Toren euren Besitz, den Allah euch zum Unterhalt bestimmt hat, sondern versorgt sie davon und kleidet sie und sagt zu ihnen geziemende Worte. (4:5)



وَٱبْتَلُواْ ٱلْيَتَـٰمَىٰ حَتَّىٰٓ إِذَا بَلَغُواْ ٱلنِّكَاحَ فَإِنْ ءَانَسْتُم مِّنْهُمْ رُشْدًا فَٱدْفَعُوٓاْ إِلَيْهِمْ أَمْوَٲلَهُمْ‌ۖ وَلَا تَأْكُلُوهَآ إِسْرَافًا وَبِدَارًا أَن يَكْبَرُواْ‌ۚ وَمَن كَانَ غَنِيًّا فَلْيَسْتَعْفِفْ‌ۖ وَمَن كَانَ فَقِيرًا فَلْيَأْكُلْ بِٱلْمَعْرُوفِ‌ۚ فَإِذَا دَفَعْتُمْ إِلَيْهِمْ أَمْوَٲلَهُمْ فَأَشْهِدُواْ عَلَيْهِمْ‌ۚ وَكَفَىٰ بِٱللَّهِ حَسِيبًا (٦)

wa-btalŭ l-yatāmā ḥattā ʾiḏā balaġŭ n-nikāḥa fa-ʾin ʾānastum minhum rušdan fa-dfaʿū ʾilayhim ʾamwālahum wa-lā taʾkulūhā ʾisrāfan wa-bidāran ʾan yakbarū wa-man kāna ġaniyyan fa-l-yastaʿfif wa-man kāna faqīran fa-l-yaʾkul bi-l-maʿrūfi fa-ʾiḏā dafaʿtum ʾilayhim ʾamwālahum fa-ʾašhidū ʿalayhim wa-kafā bi-llāhi ḥasīban (4:6)

Und prüft die Waisen, bis dass sie das Heiratsalter erreicht haben. Und wenn ihr dann an ihnen Besonnenheit feststellt, so händigt ihnen ihren Besitz aus. Und verzehrt ihn nicht maßlos und ihrem Erwachsenwerden zuvorkommend. Wer reich ist, der soll sich enthalten; und wer arm ist, der soll in rechtlicher Weise (davon) zehren. Und wenn ihr ihnen dann ihren Besitz aushändigt, so nehmt Zeugen vor ihnen. Doch Allah genügt als Abrechner. (4:6)



لِّلرِّجَالِ نَصِيبٌ مِّمَّا تَرَكَ ٱلْوَٲلِدَانِ وَٱلْأَقْرَبُونَ وَلِلنِّسَآءِ نَصِيبٌ مِّمَّا تَرَكَ ٱلْوَٲلِدَانِ وَٱلْأَقْرَبُونَ مِمَّا قَلَّ مِنْهُ أَوْ كَثُرَ‌ۚ نَصِيبًا مَّفْرُوضًا (٧)

li-r-riǧāli naṣībun mimmā taraka l-wālidāni wa-l-ʾaqrabūna wa-li-n-nisāʾi naṣībun mimmā taraka l-wālidāni wa-l-ʾaqrabūna mimmā qalla minhu ʾaw kaṯura naṣīban mafrūḍan (4:7)

Den Männern steht ein Anteil von dem zu, was die Eltern und nächsten Verwandten hinterlassen, und den Frauen steht ein Anteil von dem zu, was die Eltern und nächsten Verwandten hinterlassen, sei es wenig oder viel - ein festgesetzter Anteil. (4:7)



وَإِذَا حَضَرَ ٱلْقِسْمَةَ أُوْلُواْ ٱلْقُرْبَىٰ وَٱلْيَتَـٰمَىٰ وَٱلْمَسَـٰكِينُ فَٱرْزُقُوهُم مِّنْهُ وَقُولُواْ لَهُمْ قَوْلاً مَّعْرُوفًا (٨)

wa-ʾiḏā ḥaḍara l-qismata ʾŭlŭ l-qurbā wa-l-yatāmā wa-l-masākīnu fa-rzuqūhum minhu wa-qūlū lahum qawlan maʿrūfan (4:8)

Und wenn bei der Verteilung Verwandte, Waisen und Arme zugegen sind, dann versorgt sie davon und sagt zu ihnen geziemende Worte. (4:8)



وَلْيَخْشَ ٱلَّذِينَ لَوْ تَرَكُواْ مِنْ خَلْفِهِمْ ذُرِّيَّةً ضِعَـٰفًا خَافُواْ عَلَيْهِمْ فَلْيَتَّقُواْ ٱللَّهَ وَلْيَقُولُواْ قَوْلاً سَدِيدًا (٩)

wa-l-yaḫša llaḏīna law tarakū min ḫalfihim ḏurriyyatan ḍiʿāfan ḫāfū ʿalayhim fa-l-yattaqŭ llāha wa-l-yaqūlū qawlan sadīdan (4:9)

Und diejenigen sollen sich fürchten, die, wenn sie schwache Nachkommenschaft hinterließen, um sie bangen würden; darum sollen sie sich vor Allah hüten und treffende Worte sagen. (4:9)



إِنَّ ٱلَّذِينَ يَأْكُلُونَ أَمْوَٲلَ ٱلْيَتَـٰمَىٰ ظُلْمًا إِنَّمَا يَأْكُلُونَ فِى بُطُونِهِمْ نَارًا‌ۖ وَسَيَصْلَوْنَ سَعِيرًا (١٠)

ʾinna llaḏīna yaʾkulūna ʾamwāla l-yatāmā ẓulman ʾinnamā yaʾkulūna fī buṭūnihim nāran wa-sa-yaṣlawna saʿīran (4:10)

Diejenigen, die den Besitz der Waisen ungerechterweise verschlingen, verzehren in ihren Bäuchen nur Feuer; und sie werden der Feuerglut ausgesetzt sein. (4:10)

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